Das Shi-Yang Teehaus – mehr als Teetrinken

Foto: Lovely Taiwan

Die Stiftung „Lovely Taiwan “ hat nun ihr Internationales Spotlight Programm erweitert. Die Stiftung „Lovely Taiwan“ (台灣好基金會) wurde 2009 gegründet, mit dem Ziel am Schaffen einer örtlichen Kultur teilzuhaben. Dadurch sollte auch Bürgern Taiwans und Besuchern ermöglicht werden, das Leben in den Städten, Stadtteilen oder Gemeinden zu erfahren.

Nach den Internationalen Spotlights im Osten 

– wie das Tiehua Music Village in Taitung, Chishan, Makutaay oder Hualien im Osten Taiwans hat „Lovely Taiwan“ nun in Zusammenarbeit mit dem Tourismusbüro Taiwan auch Internationale Spotlights in Nordtaiwan ausgewählt. Das Internationale Spotlight Projekt hat das Ziel, Reisende einen tieferen und genaueren Blick in die reichhaltige Kultur Taiwans zu ermöglichen und diese zu erfahren.

Angefangen mit dem Laden von „Loveley Taiwan“ selbst und dem umliegenden Stadtviertel. Der Laden befindet sich zwischen den MRT-Stationen Zhongshan und Shuanglian auf der roten Linie Richtung Tamsui.

Der Laden bietet handgefertigte lokale Produkte und Kunsthandwerk aus verschiedenen Orten. Mit den Einnahmen werden wiederum die jeweiligen Gemeinschaften, die die Produkte herstellen, unterstützt.

In der obersten Etage des Ladens befindet sich ein Raum mit Prospekten, Karten, Reisematerial und Informationen, in dem auch Ausstellungen und Workshops stattfinden. Besucher sind auch eingeladen, dort eine Pause einzulegen und sich ein wenig auszuruhen.

Der Laden ist auch ein guter Ausgangspunkt, um die Gegend mit seinen kleinen Gassen, Geschäften, Kulturstätten, Cafes und Restaurants zu erkunden.

Shi-Yang Teehaus

Ein weiteres neues Angebot im Rahmen des Internationales Spotlight Nordtaiwan ist ein Besuch des Shi-Yang Teehauses und Restaurants in den Bergen von Xizhi nahe Taipei. Das Teehaus ist ein sehr guter Ort, um zur Ruhe zu kommen. Die Architektur aus Holz mit großen Schiebefenstern- und Türen aus Glas ermöglicht überall einen schönen Blick in die bergige Landschaft.

Shi-Yang Teehaus

Im Shiyang Teehaus kann man keine bestimmten Teesorten bestellen und im Restaurant gibt es keine Speisekarte. Der Teemeister bereitet für die Gäste zwei verschiedene Teesorten zu. Das Essen wird in einem Nebenhaus serviert – man kann wählen zwischen einem normalen und vegetarischen Menü.

Das Shiyang Restaurant liegt etwas Abseits in den Bergen und ist für Touristen aus dem Ausland vielleicht nicht so einfach zu erreichen. Außerdem muss man sich vorher anmelden.

Das Teehaus an einem regnersichen Spätnachmittag

Das Teehaus an einem regnersichen Spätnachmittag

Deshalb bietet „Lovely Taiwan“ jeden Mittwoch um 15:15 Uhr eine Fahrt zum Shi-Yang Teehaus. Man kann die Fahrt über die Webseiten oder direkt im Laden buchen. Die Kosten betragen 1.225 Taiwan Dollar, eingeschlossen Teezeremonie und Menü mit Kostenloser Hin- und Rückfahrt vom Laden von „Lovely Taiwan“

Anmelden kann man sich über die Webseite

http://www.lovelytaiwan.org.tw/web/news_detail.php?id=192 (Chinesisch und Englisch)

Dieses Programm ist auch für Reisende ohne Chinesischkenntnisse gut geeignet – es gibt englischsprachige Begleitung und englischsprachige Teemeister.

Ein weiterer Punkt der Internationalen Spotlights im Norden ist das U-Theatre in den Bergen von Muzha. Das U-Theatre ist ein bekanntes Trommel-Ensemble mit dem Konzept „Erst Meditation, dann Trommeln“. Das U-Theater hat seinen Sitz in den Mucha-Bergen, wo sich auch ein Freilufttheater befindet.

Kurse und Camps werden für Gruppen abgehalten. Bei Interesse kann man sich an die Stiftung „Lovely Taiwan“ wenden, um nähere Informationen zu erhalten.

Mehr Informationen über die Angebote von Lovely Taiwan auf den Webseiten

www.lovelytaiwan.org.tw (chinesisch)

oder:
http://www.lovelytaiwan.org.tw/web/index.en.php (englisch)

von Eva Triendl

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Weihnachtliche Impressionen aus Taipeh

Auch in diesem Jahr hat sich Taipeh wieder dekorativ auf Weihnachten eingestellt. Im folgenden ein paar Eindrücke. Die RTI Deutschredaktion wünscht allen Hörern und Bloglesern ein fröhliches Weihnachtsfest und ein gutes neues Jahr!

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Den Anfang macht der RTI-eigene Weihnachtsbaum vor den Eingangstüren des Senders. In diesem Jahr muss er sich seinen Platz mit der Jubiläumsbekundung zu RTIs 85.-jährigem Bestehen teilen.

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Bei einer deutschen Bäckerei ist die Weihnachtsdeko natürlich zu erwarten. Nur der Stern an der Spitze lässt sich ein klein wenig hängen.

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In der geisteswissenschaftlichen Fakultät der National Taiwan University wählte man ein kleineres Exemplar.

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Wer an der Yuanshan-Metrostation aussteigt wird von einer überlebensgroßen Nikolausfigur begrüßt.

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An der Xinsheng Rd. befinden sich gleich mehrere Gotteshäuser. Hier versammeln sich auch an Heiligabend besonders viele Gläubige.

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Auch dieser thailändische Massage-Salon hat seiner ganzjährigen Dekoration ein weihnachtliches Upgrade verpasst.

Fotos und Text: Sebastian Hambach.

Silvester – Die Jagd nach dem großen Feuer

Nach überstandenem Ende der Zeitrechnung des mayanischen Kalenders nahte erneut das diesjährige Jahresende nach westlicher Zeitrechnung. Die Nachrichtensendung für Silvester rechtzeitig im Kasten, hatte ich die Gelegenheit, nach einem wärmespendenen Hotpot-Essen mich in Richtung des Hochhauses 101 zu bewegen.

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Dort findet seit 2005 jährlich in der Silvesternacht ein Feuerwerk statt, welches mehr und mehr Besucher anzieht. In diesem Jahr wurde eine weltbekannte französische Pyrotechnikergruppe angeheuert, die eine stärkere Betonung des theatralischen ankündigte und ein neues Erlebnis versprach – na eben Froonkreisch Cültür – und auch wegen des Einsatzes bester selektiver Materialien eine geringe Rauchentwicklung versicherte.

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Das 101 von der Sun-Yat-Sen Gedächtnishalle aus betrachtet

Nachdem ich mich im letzten Jahr rechtzeitig mit der Kamera in vermeintlich gutem Blickwinkel auf einer der umliegenden Hügelketten positioniert hatte, und anschließend das 101 nach den ersten paar Böllern wegen einer unglücklichen Windrichtung in Rauchschwaden versank, wusste ich diese Äußerungen zu schätzen.

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Diesmal wollte ich direkt dabei sein, auf Augennähe. Nach einem späteren Abendessen sprangen wir um 23 Uhr 15 ins Taxi, um das 3 km entfernte 101anzusteuern, um 23 Uhr 17 standen wir im Stau. Nach der ersten größeren Kreuzung gab es eine Straßensperrung, noch zwanzig Minuten Zeit, das schaffen wir schon, weiter geht es nun zu Fuß.

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Nicht ganz allein folgten wir per Pedes dem Tross in Richtung 101, geschätzte 800.000 Besucher sollen in diesem Jahr dem Spektakel beigewohnt haben.

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Kurze 188 Sekunden später – der große Aufbruch

Vor uns bereits die Sun-Yat-Sen Gedächtnishalle, nur noch um die Ecke und dann haben wir den freien Blick auf das zweithöchste Haus der Welt, dem Zentrum der allgemeinen Aufmerksamkeit. Plötzlich aufkommende Hektik, kurz vor Zwölf, Gedränge, dunkle Menschenmassen vor uns, vor und zurücklaufende Gestalten auf der Suche nach einem Weg zur Überwindung der schwarzen Menschenwand, es zischt es knallt, alles rennt hin und her. Hinter der Sun-Yat-Sen-Halle lodert es hell am Himmel, schnell die Empore hoch, nein auch da kein Weg über die Hecke vor der Treppe, mindestens die Hälfte der 188 aufregenden Sekunden des Feuerwerks waren bereits vergangen. Letztlich Entspannung, ok, es bleibt bei dem Blick durch die Säulen der Halle auf das untere Drittel des 101, Silvester gibt es ja jedes Jahr, und schon wendete sich die Hauptrichtung des Menschenpulks. Feuerwerk ade, die meisten wollten zurück nach Hause.

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Lassen wir sie laufen, erschien am wenigsten herausfordernd zu sein, nehmen wir uns die Zeit für einen Blick auf die Konzertbühne, auf der auch Taiwans weibliche Rockikone A-mei einige Lieder zum Besten brachte, umsonst und draußen.

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Ein recht großes Aufgebot an Lautsprecherboxen und Lichteffekten, Pyrotechnik kam auch hier später zum Einsatz, letztlich flog die Rockröhre Amei aus dem Nichts mit einem Ballon zurück auf die Bühne, Spektakel, Spektakel, etwas später war der Weg in Richtung Wohnung frei. Man schlenderte langsam an auf der Straße Karten spielenden am Boden Fotos schießenden Jugendlichen vorbei durch das neue Einkaufsviertel nach Hause.

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Auffallend war, dass ich lediglich zwei Betrunkene gesehen hatte, die aber von ihren Freunden unterstützt wurden. Die fast völlige Abstinenz von Alkohol wahr schon auffallend, doch in keinster Weise störend. Feuerwerkskörper wurden zum Glück aus der Menschenmenge nicht abgefeuert, es gab auch kein Gegröhle oder Gepöbel, alles friedlich und entspannt. Dann hatte ich die Sonderbusse erreicht, die einen zur nächsten Metrostation brachten. Die Metro fuhr diesmal zwei Tage durchgängig, Nonstop.

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Das Hsinyi-Shopping-Viertel noch sehr belebt

Die letzten Meter etwas fußmüde nach Hause, eine etwas andere, relativ ruhige Silvesternacht kam zum Ende. Das nächste Jahr dann wieder auf einem der Bergkämme mit einer Flasche Sekt.

Text und Bilder: Frank Pevec

Hot Spots Taipei – Hsimenting (西門町)

Heute besuchen wir den bei Taipeis Jugendlichen wohl beliebtesten Bezirk der Stadt, Hsimenting (Ximending). Er beginnt etwas südöstlich vom Hauptbahnhof im Stadtbezirk Wanhua gelegen und streckt sich fast bis zur Heping Rd.

Hsimending

Hsimending (Foto: Frank Pevec)

Wer gut zu Fuß ist, kann von dort auch gleich weiter die Kunming Rd. bis zum sehenswerten Longshan-Tempel laufen – eine Menge Abwechslung ist garantiert.

Bequem zu erreichen ist es mit der MRT, einfach an der gleichnamigen Station am Ausgang 6 aussteigen.

Beim Blick nach links fällt einem gleich das Rote Theater, von den Japanern zu Anfang des 20. Jahrhundertsgebaut auf.

Das Rote Haus , umschlungen von der heutigen Moderne

Das Rote Haus , umschlungen von der Moderne (Foto: Frank Pevec)

Gleich um die Ecke befinden sich Verkleidungspezialisten

Gleich um die Ecke befinden sich Verkleidungspezialisten (Foto: Frank Pevec)

Wendet man sich nach  rechts, geht es hinein in die Fußgängerzone.

Hsimenting weist alles auf, was taiwanesische Jugendliche mögen: schrill, bunt, quirlig, und eine Menge anderer junger Leute, die ebenfalls auf der Suche nach den neuesten Modetrends und Haarfrisuren sind – oder eben hungrig, etliche Restaurants und Snackbars sind natürlich auch zu finden.

Ansonsten findet sich hier eine etliche Zahl an Kinos und Programmkinos, Livemusik, oft auf der Straße, riesige KTV-Karaoke Paläste etc.etc.

Hsimending: Movie Movie Movie (Foto: Frank Pevec)

Hsimending: Movie Movie Movie (Foto: Frank Pevec)

Etliche Kinos sind hier zu finden

Etliche Kinos sind hier zu finden . Movie Movie Movie (Foto: Frank Pevec)

Hsimending: Movie Movie Movie (Foto: Frank Pevec)

Hsimenting: Movie Movie Movie (Foto: Frank Pevec)

Hsimending bedeutet am  Westtor angrenzendes Gebiet (Hsimen 西門), besser: Am Westtor.

Westtor- Überbleibsel der alten Stadtmauer

Westtor- Überbleibsel der alten Stadtmauer

Die Japaner bekamen nach dem gewonnenen Krieg 1894 gegen China ein Jahr später Taiwan zugesprochen und machten sich eifrig ans Werk, die Ressourcen der Insel zu nutzen. Dabei trugen sie auch etliches zur Entwicklung Taiwans bei, man denke an den Bau der Eisenbahn, an die Verbesserung des Irrigationssystems im Süden des Landes etc. – motiviert waren sie natürlich von reinem Eigennutz, Taiwan wurde als Rohstoffquelle und Versorgungsbasis für das ressourcenarme und – hungrige Japan betrachtet.

...auch für den einen oder anderen Tempel ist noch Platz...

Bei der Entwicklung Taipeis zerstörte man zur Straßenerweiterung die alte Stadtmauer und errichteten die breite Zhonghua Rd. , eines der wenigen Zeichen der ehemaligen Stadtmauer ist das Westtor, welches aus allen Richtungen von Straßen geschnitten wird und im nördlichen Bereich von Hsimending relaltiv dicht beim Bahnhof liegt.

In dem bis zur Kunming und Kangding Rd. reichenden Viertel errichteten die Japaner damals anfang des 20. Jahrhunderts ein Geschäfts- und Vergnügungsviertel.

Das kulturelle Herz des Viertels befindet sich um das Rote Theater, einem Backsteingebäude, wie es in dieser Zeit stilmäßig in Shanghai zu finden war.

Heute sind dort ebenfalls noch Kulturveranstaltungen zu sehen, im weiten Hof finden sich etliche Cafes und Bars, im hinteren Teil des Hofes sind einge Gay-Bars oder Cafes entstanden. In der Galerie beim Roten Theater stellen Nachwuchskünstler ihre Werke zum Verkauf dar.

...ausgefallenes Design...

…ausgefallenes Design…was mag da nur vor sich gehen…
(Foto: Frank Pevec)

...verkauft werden dort Schuhe...

…verkauft werden dort Schuhe…

Gleich nebenan beginnt die quirlige Fußgängerzone, in der auf etlichen kleineren Plätzen am Wochenende bis in den Abend etlche Live-Darbietungen, Musik oder Tanz oder…. zu sehen sind. Teilweise finden auch recht auffällige Werbekampagnen statt.

Haus zu verschenken?

Haus zu verschenken? (Foto: Frank Pevec)

Big Present (Foto: Frank Pevec)

Big Present (Foto: Frank Pevec)

Dies nur einige auffällige erste Eindrücke unter vielen, genau dies macht den Reiz von Hsimending aus: die absolute Reizüberflutung, sei es akustisch oder visuell, ständig treffen unterschiedlichste Dinge aufeinander.

Eines nicht vergessen: nach dem Essen noch in eines der großen Karaoke-Häuser gehen und seine Lieblingshits zum Besten geben – englische Versionen sind ebenfalls vorhanden.

 Hsimending Karaoke Paradise (Foto: Frank Pevec)

Karaoke Paradise (Foto: Frank Pevec)

Autor: Frank Pevec

Weitere  Hot Spots in Taipei, bitte hier oder dort klicken

Hot Spots in Taipei – Yongkangjie ((永康街)

Heute im ersten Teil einer losen Reihe von Taipeis interessanten und beliebten Vierteln stelle ich ihnen heute die Yongkangjie ((永康街) vor.

(von Frank Pevec)

Quirlige Yongkangjie

 

Zwischen der Heping Rd. Und der Hsinyi Rd. nördlich von der Shida-Universität  gelegen, grenzt sie dabei an das Mandarin Training Center, der Chinesisch-Sprachschule der  Shida an.

Die Gegend ist mittlerweile eine der Topadressen für nicht ganz alte Personen. Über die Nähe zur Universität hat sich das Viertel mittlerweile zu eines der besseren in Taipei gemausert, was sich auch in den Immbobilienpreisen und Mieten entsprechend durchschlägt.

Zwischen zwei großen Hauptstraßen gelegen, weist die Yongkangjie alles auf, was das wohnen für den Taiwanesen angenehm macht: Man befindet sich in zentraler Lage, etliche Geschäfte, Restaurants, Kaffees sind zu finden, viele Menschen auf der Straße sorgen für die eine angenehm quirlig-entspannte Atmosphäre und in den vielen kleinen Nebenstraßen lässt sich immer etwas Neues entdecken. Nicht zuletzt gibt es hier kaum Verkehr, es ist für Taipeier Verhältnisse relativ ruhig. Der relativ große Daan-Park, per Pedes leicht in ein paar Minuten zu erreichen, bietet zudem gute Erholungsmöglichkeiten und auch ein wenig Unterhaltung. Die Grünanlage sorgt in unmittelbarer Umgebung in der Tat für bessere Luft und etwas mehr Sauerstoff. Kurzum, für Taiwanesen und auch etliche Ausländer ist die Yongkangjie eine beliebte Adresse. Nicht jeder Student hat mittlerweile mehr das nötige Kleingeld, dort eine Wohnung zu finden, was einem allerdings beim Schlendern durch das wuselige nicht besonders auffällt.

Viele junge Leute kommen hierher, um in den etliche kleinere Garküchen und Restaurants ihr Abendessen einzunehmen. Eine große Vielfalt einheimischer und auch etlicher ausländischer Spezialitäten zu bezahlbaren Preisen locken alle hierher. Nicht ohne Grund ist das Viertel und sind auch etliche Restaurants ausführlichst in japanischen Reiseführern beschrieben. Essen ist in Asien immer ein großes Thema, und dies auch zurecht!

Einfach-rustikales japanisches Restaurant

Zu Essen gibt es hier Traditionelles und oft auch in besserer Qualalität.

Hier gibt es die ultimative Rindfleischnudelsuppe

Jährlich gibt es in Taipei einen Wettbewerb um die ultimative Rindfleischnudelsuppe, hier gibt es garantiert den echten Geschmack.

Ein weiterer Champion hat sich ebenfalls hier niedergelassen, direkt an der Hsinyi-Rd. gelegen: Der Maultaschen-Meister Ding Taifeng.

Hier gehört warten zur Pflicht, stets gut besucht, Voranmeldung notwendig – schon seit Jahren auch in New York, Japan und China und etlichen anderen Metropolen der Welt vertreten.

Wer ein gutes Preis-Leistungsverhältnis sucht, wird hier ebenfalls fündig: Beim Schnitzelkönig, garantiert das größte Stück weit und breit.

…absolut garantierte 33 cm ..!!!

Einfache und schmackhafte traditionelle chinesische Hausmannskost ist ebenfalls zu finden

…Schnellimbiss chinesische Art…

Ansonsten kann man noch vietnamesisch,italienisch, deutsch, französisch, russisch etc. Essen gehen.

Als Nachtisch oder als Abkühler wird eine weitere taiwanische Spezialät angeboten: Shaved Ice, es hatte in dieser Lokation seinen Ursprung und breitete sich dann über Südostasien aus (damals hieß es noch Ice-Monster)

…lecker…

Für Antworten auf den Durst wird natürlich auch gesorgt. Im meist warmen bis heißen Taiwan gibt es kaum jemanden, der nicht ein Getränk in der Hand hält. Für Vielfalt ist gesorgt.

Tee mit Früchten

Wobei man auf Qualität Wert legt und sich nach dem Lebensmittelskandal im Mai dabei deutlich von industriell gefertigten Produkten unterscheiden möchte…

Garantiert frisch – keine Weichmacher

Für den Kaffee danach ist ebenfalls gesorgt, wobei man sich zum Teil auf hohem Niveau bewegt. War Taiwan oder auch Asien für Kaffeetrinker vor 15 Jahren noch reinste Wüste, kommt man hier mittlerweile voll auf seine Kosten. Wurde hier der Kaffee immer besser und auch stärker, wage ich in Berlin mittlerweile kaum noch außerhalb des eigenen Hauses einen Kaffee zu trinken.

…alle Kaffeebohnen der Welt…

…oder die moderne Variante…

Und danach…? Etliche Boutiquen, Antiquitätenläden, und etwas exclusivere Geschäfte, Trödelläden etc, laden zum Bummel ein. Ein angenehmer Unterschied mit individueller Note hebt diese Läden von dem Masseneinerlei – und seien sie noch so berühmt – der etlichen Shopping Malls deutlich ab.

Es ist diese oft individuelle Ausprägung der Läden und Restaurants, die das Yongkangjie-Viertel so beliebt macht, ein angenehmer Gegenpol zu der amerikanisch geprägten standardisierten Kettenlandschaft, welche in Taiwan ansonsten dominierend ist.