Taiwans Designer-Nachwuchs

Designer-Nachwuchs  in Taiwan

Produzierte Taiwan in den 70er und 80er Jahren meist nur für andere, ist man seit gut 15 Jahren bestrebt, die Entwicklung eigener Marken voranzutreiben, welches höhere Gewinnmargen verspricht. Mittlerweile sind Markennamen wie Giant, Acer und Asus den meisten in etlichen westlichen Ländern ein Begriff.

Diese Entwicklung haben auch Taiwans Wirtschaftsplaner erkannt und arbeiten an der Profilierung eines eigenen Images für Taiwan. Waren aus Taiwan werden mittlerweile verstärkt als „MIT“-Produkte (Made in Taiwan) vorrangig auf dem chinesischen Markt, dem größten Absatzgebiet Taiwans, vertrieben.

Eine wichtige Rolle bei der Schaffung einer eigenen Marke, dem Branding, kommt dem Design zu und wird von Taiwans Regierung verstärkt gefördert. Zum 100. Jahrestag der Republik China, Taiwans offizielle Bezeichnung, wurde das Jahr 2011 zum Jahr des Design erklärt. Die Topveranstaltung in diesem Jahr wird der „2011 IDA Congress Taipei“  sein, der Kongress der International Design Alliance, die globale Megaveranstaltung der Designwelt. Der IDA-Kongress findet vom 24.- 25. Oktober in Taipei statt.

Auf der Yodex 2011,  der Designernachwuchsmesse, wurde in diesem Jahr erstmals die Preisverleihung für den „iF concept design award“  verliehen.

iF concept design award erstmals in Taipei (Foto: Frank Pevec)

Das die Auszeichnung in Taiwan stattfand, hatte, wie Anna Reissert vom „iF Design Forum“ sagte, einen ganz einfachen Grund: es kämen regelmäßig so viele Gewinner aus Asien und speziell Taiwan, dass man ihnen auch einmal die Gelegenheit geben  wollte, ihre Gewinne persönlich entgegen zu nehmen.

Taiwans Jungdesigner waren stark vertreten

Insgesamt gingen über 8000 studentische Design-Entwürfe aus 52 Ländern beim if-Nachwuchswettbewerb  ins Rennen, fast doppelt so viele wie im Vorjahr. Eingereicht wurden sogar über 10.000 Arbeiten, die aber nicht alle den formalen Anforderungen entsprachen.

In einem ersten Selektionsschritt wurden 300 der 8000 Beiträge von internationalen Fachleuten aus Forschung und Praxis ausgewählt. In der zweiten Runde wählte dann eine Expertenjury die „Best 100“,  30.000 EUR Preisgeld für die zwölf Besten sorgte bei ihnen für extra hohe Freudensprünge.

Dreifache Auszeichnung

An Taiwans Nachwuchsdesigner wurden 31 von 100 Preisen vergeben, die Insel war damit überproportional präsentiert und stellte locker den großen Bruder vom Festland in den Schatten, der 15 mal ausgezeichnet wurde. Südkorea war mit 24 Platzierungen unter den besten 100 ebenfalls sehr stark vertreten, die drei Länder errangen mit 70 Auszeichnungen das Gros der Preise.

Von den 12 mit Toppreisen ausgezeichneten Designern kamen 5 aus Taiwan.

Mit 5.000 Euro ausgezeichnet wurde die Arbeit von I Jui Lee von der National Cheng Kung University in Tainan Er wurde für seinen  „Pen ruler“, einen Stift zum Maß nehmen für Schneider mit einem Preis bedacht .

Pen Ruler - Maß nehmen auf die moderne Art (Photo: iF Design Forum)

Der Stift erleichtert das exakte Maßnehmen und beugt Fehlern beim Zusammenrechnen vor.  Statt eines Maßbandes rollt man mit dem Stift die Strecke oder auch Person ab , der Stift rechnet dann alle Daten zusammen.

Ebenfalls mit 5000 Euro ausgezeichnet wurde der „Parking Guide“  von Huang Shao-Heng, Wang Shou-Yu, Shih Chang-Chi, drei Studenten der Tatung University aus Taipei.

Alles easy im Parkhaus der Zukunft (Photo: iF Design Forum)

Der dahinterstehende pragmatische Gedanke gefällt mir dabei besonders gut. Wer kennt sie nicht, die Situation, in der man sich bei der Einfahrt in eine größeres Parkhaus befindet: enge Wege, unübersichtlich, meist voll, mehrere Stockwerke…und wo ist jetzt noch etwas frei? Zeitraubendes Herumkurven bei höchster Wachsamkeit. Dies dürfte in Zukunft anders werden. Das mit einem Chip versehene elektronische Ticket zeigt einem den nächsten freien Parkplatz an. Das schönste: bei Rückkehr, egal von welchem Eingang, wird auch der Standort des Wagens angezeigt. Kein lästiges Suchen und Orientieren, es dürfte im Parkhaus deutlich entspannter werden –  und dies bei besserer Luft.

Besser zu Fuß (Foto: iF Design Forum)

Mit 3000 Euro wurde der Beitrag von Cheng-Tsung Feng, Yu-Ting Cheng von der  National Taiwan University of Science and Technology  in Taipei

belohnt. Sie erfanden einen „Balance Stick“, einen Gehstock, ein „Stehaufmännchen“, der jederzeit losgelassen werden kann, ohne dass er umfällt. Kein lästiges Bücken nach der Gehhilfe, die zweite Hand damit immer frei. Ergonomisch unterstützt er auch den Gehprozess und erleichtert das Treppensteigen. Erleichterung für viele ist vorprogrammiert, beste Geschäftschancen angesichts der weltweiten Alterung.

Pflanzen zum Aufkleben (Foto: iF Design Forum)

Mit 1000 Euro wurde der Entwurf von Fang-Yi Lin, Jyun-Kuan Wu, Rong-Jin Liang von der      Ling-Tung University in Taichung prämiiert. Ihr Idee: Pflanzen zum Aufkleben. Ein bereits Samen und Nährstoffe enthaltener Klebesticker, eine Art Textilfaser, die auf Wände oder Fliesen geklebt werden kann. Regelmäßig feucht halten und es fängt an zu sprießen.

Integrierter Handtrockner (Foto: iF Design Forum)

Ein weiterer der Toppreise wurde an Chun-Chieh Chang, Wan-Hua Tsai von der National

Taipei  University of Technology, in Taipei vergeben. Er entwickelte ein Waschbecken für öffentliche Toiletten mit integriertem Händetrockner. Kein Umherlaufen mit nassen Händen, feuchte, rutschige Böden dürften damit der Vergangenheit angehören.

Auf der Yodex stellten Designer von 102 Universitäten ihre Abschlussarbeiten dar.  Schon beim Begleitprogramm der Preisverleihung war das kreative Potential nicht zu übersehen.

Gewagt bis ausgefallene Kollektionen (Foto: Frank Pevec)

Ultimative Farben (Foto: Frank Pevec)

...bei größtmöglichem Stilspektrum... (Foto: Frank Pevec)

Etliche Design-Studenten zeigten sich rege interessiert und holten sich Anregungen bei den dargestellten Abschlußarbeiten des Design-Nachwuchses.

...digitale Themen... (Foto: Frank Pevec)

Neo-Mingzeitlicher Büromöbel-Pop (Foto: Frank Pevec)

Victims of the Ruthless Beauty - Ermahnung an die Mode- und Schönheitsindustrie zur Einhaltung des Tierschutzes (Foto: Frank Pevec)

...gewagtes Spiel der Widersprüche ...(Foto: Frank Pevec)

...die Paul Gautier - Ausstellung in Taipei hinterließ Wirkung (Foto: Frank Pevec)

...traditionelle Papierschnittkunst...

...im Alltag einsetzbar...(Foto: Frank Pevec)

die neuzeitliche Ausprägung: Psychedelic Fan (Foto: Frank Pevec)

Fazit: ein Fest der Fantasie , wir kommen wieder!

Autor: Frank Pevec

Die IT Month – Eine 3C Endverbrauchermesse in Taipei

Vom 04. bis zum 12. Dezember fand im Taipeier Welthandelszentrum die IT Month, auf chinesisch 資訊月, statt. Auf der größten 3C Messe für Endverbraucher wollten 350 sogenannte 3 C Unternehmen ihre Produkte an den Mann oder die Frau bringen. Kleines Quiz – wofür stehen die drei Cs? Richtig, Computer, Consumer Electronics und Communication.

Der erste Eindruck

Der erste Eindruck - viele Menschen

Diese 350 Aussteller stellten auf 1765 Ständen aus. Wie der Taipei Computer Verband sagt, hätte es Nachfragen für 2200 Stände gegeben, doch aus Platzgründen musste es bei den knapp 1800 Ständen bleiben. Und diese Aussteller gingen mit relativ großen Erwartungen in die diesjährige IT Month.

Der ASUS Stand

ASUS Mitarbeiter versuchen, die Kunden anzulocken.

Laut einer Befragung durch den Taipei Computer Verband erwarteten die Aussteller mit einem Verkaufswachstum von etwa 20- 30 % im Vergleich zur letztjährigen IT Month. Auch höhere Besucherzahlen wurden erwartet.

Der Acer Stand

... und hier die Freunde von Acer

Im letzten Jahr kamen etwa 810000 Besucher, dieses Jahr wurden sogar ueber 850000 Besucher erwartet, was nicht nur ein Anstieg von 6,6% bedeuten würde, sondern ein Rekord wäre. Und bei freiem Eintritt drängten sich die Besucher auch während der Woche durch die Stände, wie ich bei meinem Besuch feststellen konnten.

Schueler aus Zhong Li

Diese Schülerinnen schwänzen nicht. Ihre Schule hat sie hierher geschickt und sie müssen einen Bericht mit Produktvorstellung schreiben. Tatsächlich tummelten sich viele Schulklassen auf der IT Month

Alle bekannten und unbekannten taiwanischen 3C Firmen, bzw. Firmen, die in Taiwan verkaufen, buhlten um die Kunst der Kunden. Asus, Acer, Gigabyte, Sony, Canon, und viele mehr. Es ging vor allem um klein, mobil und mehrfach-funktionalität, so mein Eindruck. Note- und Netbooks waren überall zu sehen, und auch der eine oder andere Tablet PC, der ja derzeit in aller Munde ist, oder eine Vielzahl von Computern, die man mal als Notebook, mal als Desktop verwenden konnte.

Showgirls

Dürfen auf keiner taiwanischen Messe fehlen - die Showgirls. Sie sind aber nicht nur fürs Auge angestellt, sondern tatsächlich eine große Hilfe für die Aussteller

Und natürlich jede Menge Mobilgeräte. Ich führte einige Gespräche mit Ausstellern und insgesamt waren die doch recht zufrieden mit dem bisherigen Verlauf. Hier ein Auszug aus meinem Gespräch mit Frau Charlene Huang von der Firma Gigabyte.

 Frau Huang: Gigabyte ist ein taiwanisches Unternehmen, das seit über 20 Jahren Motherboards herstellt. Seit einigen Jahren entwickeln wir auch eigene Notebooks. Dabei versuchen wir uns durch einige Besonderheiten von anderen Notebookherstellern abzuheben. Zum Beispiel Touchfunktionen oder ein Notebook, das auch als Desktop funktioniert usw. Diese Notebooks laufen unter der Marke Gigabyte und sind in Taiwan entwickelt und hergestellt.

 Was sind ihre Hoffnungen oder Erwartungen für die diesjähre Messe?

 Frau Huang: Erst seit letztem Jahr betreiben wir wirklich ernsthaft Marketing für unsere Notebooks. Doch wir haben schon einige Erfolge und immer mehr Endvebraucher wissen, dass Gigabyte auch Notebooks herstellt. Für dieses Jahr hoffen wir, dass wir etwa 1000 Stück verkaufen.

 Haben Sie ein neues, besonderes Produkt, das Sie dieses Jahr hier vorstellen?

 Frau Huang: Ja, es ist ein sogenanntes „drei in einem“ Produkt. Das T1125 kombiniert Notebook, Tablet PC und Desktop in einem. Dieses Produkt ist ein Notebook, kann aber gedreht werden und verfügt über die Touch Funktion und kann dann als Tablet PC benutzt werden. Das besondere ist aber die dazugehörige Dockingstation. Hat man das T1125 in diese Dockingstation gesteckt, kann man es als Desktop verwenden. Man kann über die Anschlüsse eine Maus, eine Tastatur und einen Bildschirm anschliessen. Der Preis liegt bei der höchsten Ausführung etwa bei 39000 Taiwandollar.

T1125

Gigabytes neuestes Produkt - das 3 in 1 T1125. Notebook, Tablet PC und Desktop

Das sind übrigens etwa 1000 Euro, je nach Wechselkurs. Frau Huang hat mir im nachhinein noch gesagt, dass man geplant habe, etwa 200 Stück während der IT Month zu verkaufen. Doch tatsächlich habe man diese schon in den ersten 5 Tagen verkauft.

 Auch am ASUS Stand war ich, da ich mir das neueste ASUS Produkt anschauen wollte. Den Tablet PC – EEE Note. Leider hat mein Aufnahmegerät während des Gespräches heimlich eine Pause gemacht, so dass das Interview mit Herrn Liao und Herrn Du von ASUS leider nicht aufgenommen wurde. Aber eine kleine Zusammenfassung des Gespräches – ASUS, ein Computerhersteller hat hohe Erwartungen für die diesjährige IT Month. Man erwartet höhere Verkäufe als im letzten Jahr. Man hat natürlich auch ein neues Produkt und zwar eben den Tablet PC, ASUS EEE Note. In der Presse hatte ich gelesen, dass der EEE Note als Kindle für chinesische Bücher bezeichnet wird. Aber wie einmal der Name schon sagt und wie dann auch Herr Du bestätigte, haben die zwei Geräte einen unterschiedlichen Schwerpunkt. Während beim Kindle von Amazon der Schwerpunkt auf dem Lesen von E-Books liegt, ist die Hauptfunktion des ASUS EEE Note das eines elektronischen Notizbuches. Man kann also über einen Stift die Notizen, die man in einer Versammlung machen will, eingeben, oder Kontaktinformation schnell aufschreiben usw. Das EEE Note hat auch eine Buchlesefunktion, die aber nicht als die Hauptfunktion hervorgehoben wird. Der Preis liegt bei etwa 7000 Taiwandollarn, also etwa 175 Euro. 

Herr Du

Herr Du von ASUS stellt mir den ASUS EEE Note vor

 Und sonst gab es Notebooks, Monitore, Handys, Software, Hardware, und und und… , alles was das Herz des 3C Freundes begehrt. Und oft zu einem etwas besseren Preis als im Geschäft. Auch ich konnte mich nicht zurückhalten und habe tatsächlich einmal zugeschlagen – eine Software. Und zwar eine Wörterbuch/Übersetzungs Software für Englisch, Chinesisch und Japanisch: Dr. Eye von der Firma Inventec. Zwei vom Preis für eine, d.h. für den Preis von einen habe ich zwei CDs bekommen und kann somit jetzt also eine Kopie legal verschenken.

Der BENQ Stand

Der BENQ Stand - mit einer kleinen Show

 Von Ilon Huang



Drachen auf dem Jilong-Fluß

Jedes Jahr zum 5. Tag im 5. Monat des Bauernkalenders ist in der Nähe etlicher Flußufer im chinesischen Raum der dumpfle Klang von Trommeln, gemischt mit leicht gequältem Schreien zu vernehmen – klarer Fall von Drachenbootrennen.

Auch in Taipei findet am Jilong-Fluß jährlich ein Wettbewerb im Drachenbootrennen statt. Rechtzeitig anmelden (ca. 2-3 Monate im vorraus) ist wichtig – die Plätze sind begrenzt – und dann bleibt auch noch ein wenig Zeit für das Training. So ganz ohne Training sollte man es hier nicht angehen, sonst könnte schon beim Einsteigen Schluß sein.

Die Teams bestehen aus 18 Paddlern, einem besonders fähigen Steuermann, einem Trommler und einem Flaggenfänger, insgesamt also 21 Personen. Leichtgewichtige Trommler und ein schlanker, großer Flaggenfänger verbessern die Lage des Bootes und erhöhen die Gewinnchancen enorm – prädestiniert dafür sind schlanke  Taiwanesinnen.

Männerteam mit Trommlerin

Dieses Team macht alles richtig: sportliche Jungs und eine schlanke Taiwanesin, die den Ton angibt

Es treten reine Männer- oder Frauenmannschaften und auch Gemischte Teams an.  Sogar aus Neuseeland reisen Teams zur Teilnahme an. Die Stadt Taipei gibt gewährt jedem Team nach Teilnahme ein Startgeld und stellt sogar einen Trainer mit Boot zur Vorbereitung zur Verfügung – insbesondere das Training ist für Langnasen ziemlich wichtig.

Dieses sind wahrscheinlich halbprofessionelle Paddler des Sportinstitutes einer Uni, man dürfte im Wettbewerb wohl nur ihre Rücken sehen.

Die Philippinen waren mit mehreren Teams vertreten.

Eine Firmenmannschaft des Hyatt-Hotels

Sportliches Personal des Hyatt-Hotels in anderer Mission

"Wartehalle" und Verpflegungsstation

„Wartehalle“ und Verpflegungsstation

Der Wettbewerb streckt sich über 3 Tage, doch mehr als zwei Rennen am Tag werden nicht anfallen.  Es geht über eine Distanz von 500 m , die je nach Gezeiten (Mündungsnähe) bei Ebbe in 2 :0x Minuten (Bester) bis 4 Minuten (nicht ganz so gut) bei Flut schnellstens in ca. 2:40 bewältigt wird. Kommt noch Gegenwind dazu, erreichen bei etwaiger Wellenbildung nicht unbedingt alle Boote ihr Ziel, die Mannschaft schwimmt sich dann frei. Weiterlesen

Wachstumsprognosen für Taiwans Wirtschaft 2009

TIER, das Taiwan Institut for Economic Research, überraschte Anfang August mit einer relativ positiven Prognose  zum erwarteten Wirtschaftswachstum im Jahr 2009. Von einer in der zweiten Jahreshälfte einsetzenden, graduell zunehmenden  Erholung ausgehend, prognostizierte TIER für das Gesamtjahr eine Kontraktion von lediglich – 1,91% im Vergleich zum Vorjahr. Nach einem Minus von 10,24% im 1. Quartal (Q1) und einem Rückgang 4,25% im Q2 soll die Wirtschaft in Q3 und Q4 um 0,22% bzw. 7,1% wachsen.

Das Institut revidierte zwar seine Erwartungen der letzten Berechnung nach unten – damals sah man noch ein leichtes Wachstum von 0,11% voraus – doch präsentierte man damit weiterhin die rosigste Prognose aller in Taiwan ansässigen Wirtschaftsforschungsinstitute, die alle von einer Schrumpfung der Wirtschaft in einer Bandbreite von -3,46% bis zu -4,6% ausgehen.  Der IMF sah im April Taiwans Wirtschaft sogar um -7,5% schrumpfen.

Laut TIER sollen die Impulse dabei von den Exporten kommen, die das Institut im vierten Quartal um 18,17% zulegen sieht. Vergleichszeitraum ist allerdings das vom Finanztsunami arg gebeutelte Vorjahr. Im Q4 brachen Taiwans Exporte im Vergleich zum Q3 um 26,4% ein, der prognostizierte Anstieg ist somit eher Anlass für aufkommende Hoffnung als für Freude. Weiterlesen