Langwelle

Einige Bilder unserer frühmorgendlichen Jagd nach den Super-Wellen. Anscheinend waren wir ein wenig zu früh für die Monsterbrecher, der Taifun war noch in sicherer Entfernung, doch wahrscheinlich war dies auch gut so.

Mit dem Nahverkehrszug schaukelten wir uns der Küste entgegen. Bei Ansicht des Meeres war dann auch die Müdigkeit verflogen.

Einige Impressionen unseres morgendlichen Spazierganges von Daxi nach Dali entlang der Ostküste beim Nahen des Taifuns Soudelor.

Zwar erreichten die Wellen bei weitem nicht die Höhe des folgenden Tages (bis zu 14 Meter), die unbändige Kraft des Meeres war aber immer zu spüren, das frühe Aufstehen hatte sich gelohnt.

Rechtzeitig vor dem Einsetzen der starken Winde bummelte uns der Nahverkehrszug in Richtung Taipei.

Allgemeine Warnung: Taiwans Küsten und Strände warten teils wegen plötzlich auftauchender höherer Wellen oder Unterströmungen mit unangenehmen Überraschungen auf. Immer wieder werden Angler oder Badende ins Meer gezogen und dies auch außerhalb der besonders gefährlichen Taifunzeiten. Unser Spaziergang fand natürlich vor der Taifunwarnung statt.

Text und Fotos: Frank Pevec

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3 Antworten

  1. Liebes RTI Team

    Der Taifun hat in dem für uns sichtbaren Bereich in Taipei massive Schäden hinterlassen. Sehr viele Haushalte haben keine Energieversorgung und ich denke in den etwas abgelegenen Orten sind die Schäden noch wesentlich größer.

    Ich kann daher weder den Drang verstehen, in der gefährlichen Situation ans Meer zu fahren, noch weniger den Wunsch nach dem nächsten Taifun.

    Im Rahmen der Verantwortung der Medien sollte besser davor gewarnt werden sich in die Nähe der Küste zu begeben. Es Kommen dadurch immer wieder Taiwanesen uns Leben.

    Unsere Gedanken sind bei den Betroffenen.

    • Lieber Herr Hildebrand,

      besten Dank für den Hinweis, sie haben Recht, der letzte Satz war undeutlich und konnte missverstanden werden. Er sollte lediglich die Hoffnung ausdrücken, beim nächsten Mal zeitlich etwas dichter an den Taifun heranzukommen, mehr nicht. Schon zu Anfang hatte ich implizit auf die Gefahren hingewiesen und dies nun durch einen weiteren Nebensatz noch etwas deutlicher gemacht. Ich werde noch einen mahnenden Zusatz beifügen, insofern besten Dank für den Hinweis. Natürlich waren wir zu einer Zeit vor Ort, in der es für den Alltag noch keinerlei Beeinträchtigung gab, die Fotos wurden mit einem großen Tele in sicherer Entfernung geschossen.

      Das von den Kräften der Natur auch eine gewisse Faszination ausgeht, ist aber nicht zu leugnen, dies ist ein Teil des großen Ganzen. Fotos von den negativen Auswirkungen des Taifuns sollten noch beigefügt werden, allerdings gibt es Serverprobleme.

      Bei meiner Recherche stellte ich fest, dass die Taiwanesen sich teils recht sorglos in Gefahr begeben. Auch ohne Taifun werden laufend Personen ins Meer gezogen. Die lokalen Medien berichteten darüber im Zusammenhang mit dem nahenden Taifun, obwohl dieser noch weit weg war. Da sollte man besser generell auf Gefahren von Meeresströmungen hinweisen und nicht den Eindruck erwecken, so etwas passiert nur zu Taifunzeiten.

      Besonders gefährlich scheint der Neipi-Strand in der Nähe von Suao zu sein.

      Besten Dank und ein friedliches Wochenende wünscht

      Frank Pevec

  2. Lieber Frank !
    Danke für die tollen Fotos, ich wäre gerne dabei gewesen !!
    Alles liebe der Redaktion !!

    Rüdiger Schlag aus Hilchenbach

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