Besuch im Wu Sha-Erinnerungsmuseum

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Blick auf die heutige Lanyang-Ebene.

Die Geschichte Taiwans vor dem 18. Jahrhundert ist die eines Grenzlandes. Nur langsam brachten chinesische Siedler Osttaiwan unter ihre Kontrolle, oft angeleitet von Pionieren wie Wu Sha (吳沙). 1796 führte er 1.000 Chinesen in die Lanyang-Ebene, das heutige Yilan. Sowohl unter Anwendung von Waffengewalt als auch durch geschicktes Verhandeln nahmen sie den dortigen Ureinwohnern nach und nach den Boden weg und errichteten befestigte Siedlungen.

Ein kleines Museum in Wu Shas alter Residenz, heute in der Ortschaft Jiaosi (礁溪) liegend, ist dem Leben und Wirken des einflussreichen Einwanderers aus der chinesischen Provinz Fukien gewidmet.

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Hinweisschild: „Wu Sha-Erinnerungsmuseum: 30 Meter weiter.“

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Ländliche Szenerie, die typisch für Osttaiwan ist: Reisfelder und immer in Sichtweite der Berge.

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Und so sieht der Eingang zum Grundstück des Wu Sha-Museums aus.

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Die Gebäude um das Museum sind auch heute noch bewohnt von Familie Wu.

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Die Original-Residenz wurde Ende des 18. Jahrhunderts im traditionellen südchinesischen Fukien-Stil erbaut.

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Der Eingangsbereich.

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Innen erzählen Erklärungstafeln wie diese die Geschichte Wu Shas nach, der im 18. Jahrhundert aus seinem chinesischen Heimatort nach Taiwan auswanderte.

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Gedenktafeln bezeugen die Ehrenbezeichnungen für Wu Sha. Hier wird er etwa als Pionier der Lanyang-Siedlungen gepriesen.

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Auch ein Bestandteil der ursprünglichen Hausmauer wird dekorativ ausgestellt.

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Noch ein Bild aus dem ländlichen Taiwan: Ein Schwein festgebunden am Straßenrand. Warum es dort stand, wollte es jedoch nicht sagen.

Fotos und Text: Sebastian Hambach.

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