Protestmarsch gegen Atomkraft

Circa 120 000 Taiwaner protestierten am Samstag, den 9. März, auf den Straßen von Taipei für die Abschaffung von Atomkraft in Taiwan und vor allem gegen den Neubau des vierten Atomkraftwerks in New Taipei City. Weitere Demonstrationen für die nächsten Wochenenden angekündigt. 

Genau heute jährt sich das Atomunglück von Fukushima zum zweiten Mal. Das Unglück von Fukushima hat die Taiwaner ganz besonders auf die potentiellen Gefahren der Atomkraft aufmerksam gemacht und die öffentliche Aufmerksamkeit auf die eigene Landeslage gelenkt.

Taiwan hat derzeit drei Atomkraftwerke und ein viertes soll demnächst fertig gestellt werden. Durch massive Proteste der Anwohner und der ganzen Bevölkerung Taiwans soll es nun eine Volksabstimmung geben, die vorerst nur über den Weiterbau des neuesten Atomkraftwerks entscheidet.

Diesen Samstag waren circa 120 000 Protestierende in den Straßen von Taipei und weitere 90 000 in Taichung, Kaohsiung und Taitung. Die Sprecher der Bewegung ließen verlauten, dass nun jedes Wochenende weitere Demonstrationen geplant sind, bis die Regierung einlenken wird.

Der Protestmarsch verlief friedlich und weiter Veranstaltungen dauerte die ganze Nacht. Beteiligt waren die verschiedensten Gruppierungen und Privatpersonen aus allen Alters- und Gesellschaftsschichten, darunter auch die Redakteure des Radio Taiwan International. Auch viele Berühmtheiten aus der Politik und der Unterhaltungsindustrie zeigten ihre Unterstützung für die Anti-Atomkraftbewegung durch ihre aktive Beteiligung am Protestmarsch und viele Personen nutzen den Tag, um ihre kreativen Künste zu zeigen.

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Eine Antwort

  1. Die atomaren Großkraftwerke auf Uran/Plutonimum Basis sind in der Tat gefährlich.
    Es gibt aber auch umwelt/schöpfungsharmonische Kraftwerke ,

    nämlich die sog.

    Mini-Flüssigsalz-Thorium Kraftwerke,

    die keine Kernschmelze verrsachen können, weil der Kern schon flüssig ist,

    die verbunkert/gekapsellt und wartungsfrei erdbeben überstehen,
    die nur eine geringe Endlagerzeit haben,

    die wie Baterien in jeder Größe -in Selbsverwaltung der Gemeinden-
    installiert und vernetzt werden können,

    auch mit solar und

    mit denen jede Gemeinde nur Wasserstoff produzieren könnte, wie sie braucht
    und
    man könnte Wasserstoff erzeugen für Brennstoffzellen, so dass kein Bezin mehr für Autos benötigt würde

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