Taiwan – auf den Spuren des Dinosaurierfutters

Das am Rande des eurasischen Kontinents liegende Taiwan weist , was Topographie, Klima und Vegetationszonen angeht, eine große Vielfalt auf.  Die an Niederschlägen reiche Insel wird vom Wendekreis des Krebses durchquert, der klimatisch die Grenze zwischen Subtropen und Tropen markiert.

Insel Taiwan - vielfältige Natur

Insel Taiwan – vielfältige Natur (Foto: Frank Pevec)

Trotz der südlichen Lage, etwa auf der Höhe von Marrakesch gelegen, gibt es vielfältige klimatische Unterschiede auf der kleinen Insel. Die Monate Mai bis September sind im allgemeinen inselweit die niederschlagsreiche Zeit und es ist garantiert heiß – auch wenn das Wetter durch den Einfluß von El Nino und globaler, vom Menschen verursachter Erwärmung hier ebenfalls ein wenig und immer mehr verrückt spielt.

Heiße niederschlagsreiche Sommer und feucht-kalte Winter im Norden und Nordosten bei trockenen mildem Wetter im Süden schaffen auf Taiwan recht unterschiedliche Klimazonen.

Verstärkt wird dieser Effekt durch die verschiedenen Höhenlagen bis hinauf auf 4000 m. Unterschiedlichste Vegetationsstufen sind anzutreffen, welche vom Grasland in der Ebene des Westens bis zu waldbedeckten Hochgebirgen in Zentraltaiwan reichen, darunter auch teilweise vulkanische Böden. Von im Winter schneebedeckten Bergen bis zu tropischen feucht-warmen Regionen bietet die Insel dem Tier- und Pflanzenreich etliche Möglichkeiten der spezifischen Ausprägung. Tropische, subtropische Zonen und in den Hochgebirgen auch kühle Regionen, die mit der arktischen Tundra verglichen werden können, sind hier vertreten.

Fehlende Eiszeit und subtropisch-tropische Lage ermöglichen Begrünung auch in knapp 3300 m Höhe (Foto: Frank Pevec)

Mehr als 200 Berge mit 3000 Metern gibt es auf Taiwan, der höchste von ihnen ist der Jadeberg mit einer Höhe von knapp 4000 Metern – und die fast alle wegen der fehlenden Eiszeit und der südlichen Lage bis in die Gipfel begrünt sind. Gut die Hälfte der Insel ist nach wie vor bewaldet, angesiedelt haben sich hier Pflanzen aus den nördlichen und südlichen Regionen Ostasiens. Insgesamt zeigt sich hier eine Biodiversifität, die deutlich höher ist als in den meisten Regionen der Welt.

Da die letzte Eiszeit die Gebiete Ost- und Südostasiens nicht betraf, ist hier die Artenvielfalt, insbesondere bei den Pflanzen, deutlich größer als bei uns in Europa und auch die frühe Entwicklung in China lässt sich u. A. damit erklären.

Ostasien ist insbesondere für Botaniker ein wahres Paradies, für eine andere Berufsgruppe ist der gleiche Grund Anlass permanenten Unwohlseins – für den Reiseleiter. Die legitime Ausrede auf bohrende Fragen der Reisegäste ist die eben beschriebene hohe Artenvielfalt wegen fehlender Eiszeit – nicht umsonst werden etliche Blattgemüsearten in China und Taiwan vom Volksmund nicht weiter spezifiziert sondern einfach als „grünes Gemüse“ bezeichnet.

…allerdings ist es dort im Winter auch kalt….Hehuan-Berg on the Rocks (Foto: Frank Pevec)

Kurzum, fingen wir in Nord- und Mitteleuropa vor 10.000 Jahren nach dem  Abschmelzen der Gletscher in Europa etwa wieder bei Null an, stand hier alles in voller Pracht und konnte weiter mutieren.

Die frühe geographische Isolation vom Festland führte in Taiwan zu einem hohen Niveau an Endemismus, also einer spezifisch-lokalen Ausprägung der Pflanzen und Tiere. Mehr als 4200 vaskuläre Pflanzen, über 5700 verschiedene Pilzsorten und 19.000 verschieden Tiere sind auf der Insel anzutreffen. Allerdings stellt die rapide Industrialisierung und die Vervierfachung der Bevölkerung innerhalb der letzten 50 Jahre eine Gefahr für Taiwans Ökosystem dar.

Fast 700 Farnarten finden sich in Taiwan

Unter Botanikern ist Taiwan vor allem für seine große Vielfalt an Farnen bekannt. Farne waren die ersten pflanzlichen Vertreter auf der Erde und begrünten als Baumfarne schon vor 400 Mio. Jahren zusammen mit Gräsern den Globus. Farne waren ab 250 Mio. bis 66 v. Chr. auch das Grundnahrungsmittel für die Vegetarier unter den Dinosauriern. Baumfarne wachsen auch heute noch in tropischen Gegenden und sind daher auch in Taiwan anzufinden.

Baumfarne – Futter der pflanzenfressenden Dinosaurier

In Taiwan wachsen sie nicht nur im Wald, sondern im wahrsten Sinne des Wortes an allen Ecken und Hauswänden. Eine ihrer großen Stärken und Grund für ihre Vielfalt: Sie sind ein Meister der Anpassung an unterschiedlichste Umgebungen und Klimazonen. Mehr als 600 Varietäten aus 37 Farnfamilien gibt es hier in Taiwan zu entdecken. Allerdings muss man schon nach ihnen schauen. Als älteste Bewohner der Wälder haben Farne die Eigenschaft, sich nicht in den Vordergrund zu drängen. Sie blühen nicht, sie tragen keine Früchte sondern bilden eher bescheiden die Hintergrundkulisse.

Doch in den letzten Jahren baut sich eine neue Bedrohung für die Baumfarne in Taiwan auf. Botaniker befürchten ein Aussterben dieser Art in Taiwan. Grund dafür ist ein Pilzbefall, von dem mittlerweile schon 70% aller Baumfarne betroffen sind.  Ein Grund dafür könnten die klimatischen Veränderungen sein, die längere Trockenphasen schafft und die Baumfarne anfälliger für Pilzkrankheiten macht.

Baumfarne können über 10 Meter hoch werden

Taiwans Forstforschungsinstitut ist eifrig bemüht, durch Aufspüren von    sauberen, infektionsfreien Sporen deren genetischen Bestand zu sichern.

Wegen der fehlenden Eiszeit boten etliche Teile Ostasiens und Nordamerikas den Farnen  „Unterschlupf“ vor der Kälte. In Japan, der an Tibet und Burma grenzenden südchinesischen Provinz Yunnan und den Philippinen findet sich eine noch größere Varietät als in Taiwan. Allerdings gibt es kaum ein Gebiet, welches auf solch kleinem Raum eine derart hohe Artenvielfalt wie Taiwan aufweisen kann. Man schätzt, das etwa 10% der Farne in Taiwan ausschließlich hier vorkommen, also „echte“ Taiwaner sind, etwa 90% kamen über den Luftweg auf die Insel.

Farne vermehren sich über Sporen, die fein wie Puder sein können. Wechselnde Monsunwinde und Taifune wehten Farnsporen aus allen Richtungen, aus Japan, dem Festland und aus den Philippinen hinüber auf die Insel.  Daher weist Taiwan mit knapp 700 Farnarten und verwandten Arten deutlich mehr auf als die 100 in Europa und den gut 400 Arten in Nordamerika.

Die Farnsporen benötigen zur Teilung viel Feuchtigkeit , um wachsen zu können, Taiwan ist dafür der perfekte Standort und konnte damit diese Vielseitigkeit schaffen.

Das „Fragezeichen“ der Natur

Das meiste Interesse wurde den Farnen von Forschern entgegen gebracht, die wie sie zumindest anfangs, aus dem Ausland kamen.  Schon früh, 1856, begann der britische Gesandte Robert Swinhoe, Taiwans botanische Vielfalt zu katalogisieren. Sein Werk umfasste 246 lokale Pflanzen und 33 Farnfamilien.

Die Japaner machten ab 1895 nach der Übernahme Taiwans erst einmal Bestandsaufnahme, und das gründlich, auch die Pflanzenwelt wurde genauestens durchleutet. Zwei Jahrzehnte nahm man sich Zeit und erfasste gut 80% aller Farnvarietäten.

Nach dem Rückzug der Japaner konnte sich auch die Taiwanesen stärker der Forschung zuwenden und  die botanische Forschung fortführen.  Charles E. De Vol, ein amerikanischer Quäker, der mit seiner Familie nach Taiwan übersiedelte und in den 50er Jahren im Botanischen Institut der Nationalen Taiwan Universität lehrte, verhalf der Farnforschung zu neuem Auftrieb.

Vogelnestfarn – lecker!!!

Der normale Taiwanese interessiert sich, wenn es ihm gut geht, wahrscheinlich nur für zwei von ihnen: Und zwar für die Essbaren!

Diplazium esculentum und Asplenium nidus, für uns populi vulvo heißen sie der „Gebratene Gemüsefarn“ und der „Vogelnestfarn“, letzterer ist bei uns eventuell auch als Hirschzungenfarn bekannt (der Botaniker möge mir verzeihen, ich hoffe, ihm wird bei diesen vulgären Bezeichnungen nicht unwohl).

Sollte es dem Taiwaner schlecht gehen, könnte er eventuell noch Bekanntschaft mit einem Farn via einer Kräutermedizin machen , die  gegen eine Kontamination mit Bakterien eingesetzt wird, mit Lygodium japonicum, dem japanischen Kletterfarn.

Weitere medizinisch nutzbare Arten sind der „schlanke Bremser“ , das „gewöhnliche Frauenhaar“ und der „fliegende Spinnenaffenbaumfarn“.

Asplenium Nidus (Vogelnestfarn) aus der Nähe

Sollten Sie nach Taiwan kommen, können sie sich gleich in Taipeis Botanischem Garten (Nanhai Rd.) einen ersten Eindruck von der pflanzlichen Vielfalt verschaffen, eine Anlage für Farne ist ebenfalls vorhanden (das kleine Geschichtsmuseum, in dem regelmäßig auch Gemälde ausgestellt werden, befindet sich ebenfalls in der Anlage und lädt im oberen Stock beim Tee zum Entspannen und einem Blick auf den Lotusteich ein).

Geschichtsmuseum im Botanischen Garten von Taipei – ideale Verschnaufpause von der Großstadt (Foto: Frank Pevec)

Desweiteren gibt es im Nordosten in Yilan ein Farngebiet, im Landkreis Taichung hat das Forschungsinstitut für einheimische Arten einen Farngarten angelegt, 200 Arten von 32 Familien sind dort zu in 1000 Metern Höhe zu besichtigen, der ideale Besuchsort für die heißen Sommertage.

Betelnuss – beliebt bei der ländlichen männlichen Bevölkerung des Südens. Davon mehr in einem anderen Beitrag.

Text und Bilder: Frank Pevec

Planking-Mädels in Taipei

Über Planking haben wir ja bereits in der Kaleidoskop-Sendung vor ein paar Wochen gesprochen, da ist auch das lustige Foto von Martin und Rike im Studio beim ‚Planken‘ entstanden!

In der letzten Woche schließlich konnte Rike für ‚Trends‘ endlich die in Taiwan bekanntesten ‚Planker‘ interviewen: Karren und Jingyu. Die beiden Mädchen, die sich auch Pukai-Girls nennen (Pukai ist kantonesisch für ‚Planking‘ oder ‚Auf-der-Straße-liegen), möchten mit ihren Aktionen zum einen Werbung für Taiwan machen, zum anderen aber auch auf Missstände aufmerksam machen. So ‚planken‘ sie auf Fleischtheken und neben herrenlosen Hunden, um sich für die Belange von Tieren einzusetzen.

Hier kann man sich diese ganzen Fotos übrigens ansehen: https://www.facebook.com/pkgirls

Das Interview ist abrufbar bei http://www.rti.org.tw, Deutsch, Audio on Demand, Donnerstag 16.6.!

Und das sind sie, die beiden:

Zongzi 粽子 – Aber bitte fettarm!

Der fünfte Tag des fünften Monats ist nun vorbei und damit ist das diesjährige Drachenbootfest vorüber. Die Vorbereitungen für das Fest liefen schon Wochen im voraus und dürften an niemanden vorbei gegangen sein. Es fanden Zeremonien zur Weihung des Wassers und zur Besänftigung der Geister statt. An den Flüßen trainierten mit unerschöpflicher Disziplin die Drachenbootmanschaften, welche bei jedem Wetter aufs Wasser gingen um sich auf die Wettbewerbe vorzubereiten. Doch es gibt noch ein kulinarisches Charakteristikum des Festes, dessen Geruch die ganze Insel einhüllte und erahnen ließ, dass das Drachenbootfest bevorstand. Gemeint sind natürlich Zongzi. Die traditionellen Klebreisbällchen mit verschiedener Füllung und eingehüllt in Bambusblätter oder Schilfgras dufteten an jeder Straßenecke und verführten die vorbeigehenden Passanten. Es gibt Zongzi traditionell gefüllt mit Eigelb, Fleisch oder Schinken oder in der süßen Variante mit roter Bohnenpaste, Datteln oder Pflaumen. Der Vielfalt sind keine Grenzen gesetzt und jeder freut sich auf diese Zeit des kulinarischen Genusses.

Allein das Gesundheitsministerium konnte sich in diesem Jahr wie auch in den Jahren zuvor an dem regen Konsum von Zongzi nicht so sehr erfreuen, enthalten die harmlos wirkenden Reisbällchen doch jede Menge Kalorien. Da Fettleibigkeit und Übergewicht in Taiwan bereits ein ernstes Thema sind, halten Regierung und Mediziner den ansteigenden Genuss von Zongzi zum Drachenbootfest für problematisch. Da aber die Klebreisbällchen vom Drachenbootfest nicht wegzudenken sind wurden nun Alternativen zur Zubereitung der Zongzi entwickelt.

Zongzi Zubereitung. Das Foto wurde zur Verfügung gestellt vom Tourismusbüro Taiwan

Ernährungsexperten, Ärzte und Gesundheitsministerium erfanden nun „Low Fat“ Rezepte für Zongzi die als weiteren Anreiz auch noch den Geldbeutel schonen sollen.

Bei der Reduktion von Kalorien in der Spezialität, ist das wichtigste nach Meinung der Experten den klebrigen und oft auch gebratenen Reis sowie die fettige Füllung zu ersetzen und den Mangel an Gemüse auszugleichen. Eine Alternative zum Reis soll daher Weizen, pürierter Kürbis oder Tofu bieten während geschmortes Schweinefleisch durch mageres Hühnerfleisch oder gesunden Fisch ersetzt werden kann. Künstliche Aromen werden durch frische Kräuter ausgetauscht. Außerdem wird jede Menge saisonales Gemüse in der gesunden Variante der Zongzi verarbeitet und das Salz reduziert. Zudem rät das Gesundheitsministerium auf seiner Internetseite Zongzi in Maßen zu genießen und langsam zu kauen, dazu sollte Obst oder Gemüse als Beilage verzehrt werden. Auf diese Weise können die enthaltenen Kalorien in den Zongzi von 500 Kalorien auf unter 300 Kalorien reduziert werden. Außerdem wird der Preis für die Reisbällchen durch die Reduktion des Fleisches und die Verwendung von saisonalen Gemüse deutlich gesenkt.

Inwieweit die Rezepte jedoch angenommen und umgesetzt wurden bleibt fraglich. Die vielfältigen Rezepte sind auf der Webseite des Gesundheitsministeriums Taiwans zu finden. Für diejenigen Leser, die auch gerne mal Zongzi selber machen möchten und dabei auf ihre Gesundheit achten wollen, haben wir im folgenden zwei Rezepte des Gesundheitsministeriums übersetzt. Viel Spaß beim Nachkochen und guten Appetit!

Curry- Hühnchenfleisch Zongzi:

Zutaten für 10 Personen:

ca. 30     Bambus- oder Schilfblätter

175g       Hähnchenschenkel ( ohne Knochen und Haut)

10            getrocknete Shitakepilze ( ca. 20g)

70g          Karotten

100g        geschälte grüne Bambussprossen

50g          Erdnüsse

600g        Langkornklebreis

Gewürzsauce:

1 El          Olivenöl

3 El          Currypulver

1 Tl          Salz

1/2 Tl       Glutamat

2 Tl          Sojasauce

Zubereitung:

Als erstes den Klebreis waschen. Die Bambus- oder Schilfblätter ebenfalls waschen und in lauwarmes Wasser legen. Die Shitakepilze einweichen und danach das überflüssige Wasser abgießen. Bambussprossen und Karotten in Scheiben schneiden.

Das Hühnerfleisch waschen und danach in große Stücke schneiden. Anschließend etwas Öl im Wok erhitzen und das Hühnerfleisch dazugeben. Das Fleisch wird kurz gebraten bis es duftet. Danach werden die Shitakepilze, die Bambussprossen und die Karottenscheiben hinzugegeben. Alles wird gut vermischt und kurz angebraten. Anschließend die Gewürzsauce unterrühren. Alle Zutaten noch einmal gut durchmischen und so lange braten bis sie halb gar sind.

Nun die Zutaten aus dem Wok herausnehmen und den Klebreis in der übriggebliebenen Flüssigkeit im Wok garen

Das gemischte Fleisch und Gemüse mit dem Klebreis zu 10 Kugeln formen. Danach werden 2-3 Bambus- oder Schilfblätter zu einer Tüte gerollt und dann die gemischten Reisbällchen darin festgedrückt. Anschließend werden die Blätter zusammengefaltet und mit Garn fest umwickelt, sodass ein Päckchen in Dreiecksform entsteht. Die Päckchen dann in kochendes Wasser geben und zwei Stunden bei mittlerer Hitze kochen.

Zum Essen wird das Garn entfernt und das Reisbällchen aus den Bambus- oder Schilfblättern herausgeschält. Die Blätter sind nicht zum Verzehr geeignet.

Nährwertangabe pro Curry-Hühnchenfleisch Zongzi: 298,5 kcl

Lila Reis – Kichererbsen Zongzi

Zutaten für 10 Personen:

ca. 30              Bambus- oder Schilfblätter

100g                brauner Reis

50g                  Samen der Hiobsträne

50g                  Kichererbsen

50g                  Hafer

50g                  Buchweizen

200g               Schwarzer Klebreis

100g                Langkornklebreis

Gewürzsauce:

1 El                  Sojasauce

0,5g                 Fünf-Gewürze-Pulver

1.5g                 Pfeffer

1/2 Tl              Salz

2,5 El               Öl

Zubereitung:

Die verschiedenen Zutaten müssen getrennt gekocht werden ( Die Kochzeit für die verschiedenen Zutaten sind: Brauner Reis 1 Stunde, Samen der Hiobsträne 3 Stunden, Kichererbsen 2 Stunden, schwarzer Klebreis 8 Stunden, Langkornklebreis 3 Stunden). Die Bambus- oder Schilfblätter waschen.

Der schwarze Klebreis muss nochmals für 2 Minuten ins kochende Wasser gegeben werden. Danach alle Zutaten für 30 Minuten in ein Bambusdämpfkörbchen geben dabei wird der Hafer, die Samen der Hiobsträne und der Langkornklebreis vergleichsweise schwächer gedünstet. Danach noch einmal etwas Wasser hinzufügen und weitere 5 Minuten dünsten.

Den Zutaten nun 2/3 der Gewürzsauce zugeben und dann im Wok mit etwas Öl anbraten.

Zum Schluss die übrige Gewürzsauce und etwas Öl hinzugeben und alles gut vermischen und nochmals für 3 Minuten anbraten.

Anschließend wird der Reisbrei wieder zu Kugeln geformt und in eine Tüte aus 2-3 Bambus- der Schilfblättern gedrückt. Nachdem die Blätter dann zu einem Dreieck geformt wurden wird das Päckchen mit Garn fest zugebunden und für 20 Minuten im Bambuskorb gedämpft.

Zum Verzehr bitte wieder das Garn und die Blätter entfernen.

Nährwertangabe pro Lila Reis – Kichererbsen Zongzi: 255kcl

(Rezepte: Bureau of Health Promotion Department of Health, R.O.C. (Taiwan))

M.Bindel