54. Asia Pacific Film Festival

Am Samstag Abend hat in der Sun Yat-sen Gedenkhalle in Taipei die Preisverleihung des 54. Asia Pacific Film Festivals stattgefunden.

Die Auszeichnung für den besten Spielfilm erhielt der indische Film Janala von Regisseur Buddhadeb Dasgupta.  Ein Film über einen Mann, Bimal, der ein Fenster an seine alte Schule spenden will und dafür das Geld verwendet, das seine schwangere Frau für das Baby gespart hat. Schließlich will weder die Schule noch jemand anderes das Fenster haben – und Bimal verliert im Lauf der Dinge seine Frau und seine Arbeit.

Der Preis für die beste Hauptdarstellerin ging an die 86jährige Schauspielerin Anita Linda für ihre Rolle im philippinischen Film „Lola“ von Brillante Mendoza .  Sie spielt eine Großmutter, deren Enkelsohn bei einem Raub ermordet wird.  Die Großmutter aus armen Verhälntissen versucht alles, damit ihr Enkel eine anständige Beerdigung erhält und sie will Gerechtigkeit für ihren Enkel.  Die Großmutter des mutmaßlichen Täters versucht alles, um ihren Enkel aus dem Gefängnis zu holen, aber sie hat kein Geld für die Kaution.  Die beiden Großmütter treffen bei der ersten Anhörung im Gericht aufeinander.

Der Preis für den besten Hauptdarsteller ging an Hamid Farrokhnezhad für seine Rolle im iranischen Film „The Fateful Night“ von Sharhram Asadi über eine Familie  40 Tage nach Kriegsausbruch.

Der Preis für die beste Regie ging an die Regisseurin Yasmin Ahmad aus Malaysia für den Film Muallaf  „The Convert“:  zwei Schwestern im Alter von 21 und 14 laufen von einem gewalttätigen, reichen Vater davon und finden Unterschlupf in einer kleinen Stadt – dort treffen sie auf einen katholischen Lehrer. 

Als beste Dokumentarfilm wurde der Film aus Hongkong „Music and Life“ von King-wai Cheung ausgezeichnet.

Der Preis für den besten Kurzfilm ging an den taiwanischen Film „Sleeping with Her“ von Wen Chih-yi über die Beziehung zwischen einer indonesischen Pflegerin und einer alten taiwanischen Frau.

Der taiwanische Film Monga über das Gangstermilieu in den 80er Jahren im Stadtteil Wanhua in Taipei erhielt zwei Auszeichnungen, den Preis für die beste Filmmusik und bestes Szenenbild.

Den Preis für die beste Kamera erhielt der taiwanische Film „das vierte Porträt“.  Der Film erzählt die Geschichte eines 10-jährigen Jungen, der nach dem Tod seines Vaters mit seiner Mutter und seinem Stiefvater lebt. In einer Familie ohne Wärme bringt er sein Verlangen nach Zuneigung und Liebe durch Malen zum Ausdruck.  

Der Taiwaner Tu Duu-chih erhielt den Preis für die besten Soundeffekte im japanischen Film „Rail Truck“ und außerdem die Auszeichnung für seinen besonderen Beitrag zum Film.

Jackie Chan wurde für seine hervorragenden Leistungen im Film ausgezeichnet.
Mehr Informationen auf den Webseiten des Asia Pacific Film Festivals
http://www.apff.com.tw/

von Eva Triendl

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